2015

Polyèdres réguliers und Cylindres amorphes

Verschobene Grundformen, labile Symmetrie und die Unvorhersehbarkeit des Endprodukts

Mich interessiert die Typologie des Gefässes, eines der ersten Dinge, die der Mensch erfunden hat. Gleichzeitig fasziniert mich die Abweichung von der streng geometrischen Form. Bei meinem Gastaufenthalt im Sitterwerk habe ich an meine Serie «Objets mélancoliques» von 2009/2011 angeknüpft und zwei neue Objektgruppen geschaffen: «Polyèdre régulier N° 1 – 2» und «Cylindre amorphe N° 1 - 3». Bei den Zylindern war schon beim Modellbau viel Freiheit im Spiel, da sich die Form durch die Art der Herstellung nur schwer kontrollieren liess. Bei beiden Objekten wurde die Perfektion zudem durch den Bronzeguss unterwandert, da Farbe und Oberfläche stark variieren können. Auch dies eine Gemeinsamkeit mit den «Objets mélancoliques.» 

Produktion: Kunstgiesserei St. Gallen
Fotografie: Marcel Koch, Zürich

Einblicke